Zitat: ‚Im Gegensatz zu ihrem gesetzten Mann (geboren 1881) war Saulmanns Gattin Agathe (geboren 1898) eine schillernde Persönlichkeit. Die vermögende Dreißigerin […] galt als ebenso kunstbeflissen wie sportlich und extravagant. […] Rund um den Erlenhof […] konnte man der jungen Gutsherrin bei ihren morgendlichen Ausritten begegnen, und nachmittags fuhr sie regelmäßig mit ihrem beigen Wanderer–Kabriolett nach Eningen ins Kontor.
In den Jahren 1931 bis 1933 jedoch, das war jedes Mal die Sensation, vernahm man über den Dächern der Stadt immer wieder ein lautes Gebrumm. Dann zeigten die Leute zum Himmel auf einen kleinen Eindecker und erklärten ihren Sprösslingen: „Do fl iagt d‘ Saulmänne.“‘ [aus: Ulrich Mohl, Die Geschichte vom Erlenhof, 2002]






















