Beitrag 19: Historische Wasserwirtschaft der Echaz in Pfulllingen (Waltraud Pustal)

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Beiträge zur Pfullinger Geschichte, Heft 19. 2018

Der Ausgangspunkt für dieses Buchprojekt ist die historische Nutzung der Wässerwiesen in der Pfullinger Echazaue. Dieses Thema nimmt daher eine zentrale Stellung ein.

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Beschreibung

Der Ausgangspunkt für dieses Buchprojekt ist die historische Nutzung der Wässerwiesen in der Pfullinger Echazaue. Dieses Thema nimmt daher eine zentrale Stellung ein. Diese Nutzungsart der weitläufigen fruchtbaren Wiesengründe in der Talsohle der Echaz sowohl im Süden bis zur Gemarkungsgrenze Unterhausen wie auch im Norden in Richtung Reutlingen bis zum Arbach endete circa 1965.

Die Gesellschaft und die Arbeitsbedingungen hatten sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs grundlegend geändert. Die Landwirtschaft war nicht mehr essentiell darauf angewiesen. Das Ende war schleichend und unspektakulär und ein so selbstverständlicher Teil des Fortschritts, dass kaum jemand auf die Idee kam, die letzten Zeugnisse dieser einst über viele Jahrhunderte andauernden und daher alltäglichen, über ein ausgeklügeltes Grabensystem neben dem Hauptarm der Echaz funktionierenden und für die Landwirtschaft unverzichtbaren Art der Wiesennutzung in unserer Stadt zu dokumentieren. Die mit Bewässerungsgräben durchzogene  Streuobstwiesenlandschaft im Norden des Stadtgebiets wurde 1966 als neues Gewerbegebiet „Steinge“ erschlossen.

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