Veröffentlichungen

Beiträge zur Pfullinger Geschichte

Die Hefte 1 bis 3 sind vergriffen, Heft 15 stellt aber die erweiterte 2. Auflage von Heft 3 dar.

Beitrag 19: Historische Wasserwirtschaft der Echaz in Pfulllingen (Waltraud Pustal)

Der Ausgangspunkt für dieses Buchprojekt ist die historische Nutzung der Wässerwiesen in der Pfullinger Echazaue. Dieses Thema nimmt daher eine zentrale Stellung ein. Diese Nutzungsart der weitläufigen fruchtbaren Wiesengründe in der Talsohle der Echaz sowohl im Süden bis zur Gemarkungsgrenze Unterhausen wie auch im Norden in Richtung Reutlingen bis zum Arbach endete circa 1965.

Die Gesellschaft und die Arbeitsbedingungen hatten sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs grundlegend geändert. Die Landwirtschaft war nicht mehr essentiell darauf angewiesen. Das Ende war schleichend und unspektakulär und ein so selbstverständlicher Teil des Fortschritts, dass kaum jemand auf die Idee kam, die letzten Zeugnisse dieser einst über viele Jahrhunderte andauernden und daher alltäglichen, über ein ausgeklügeltes Grabensystem neben dem Hauptarm der Echaz funktionierenden und für die Landwirtschaft unverzichtbaren Art der Wiesennutzung in unserer Stadt zu dokumentieren. Die mit Bewässerungsgräben durchzogene  Streuobstwiesenlandschaft im Norden des Stadtgebiets wurde 1966 als neues Gewerbegebiet „Steinge“ erschlossen.

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Beitrag 18: Die Pfullinger Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde in biographischen Skizzen (Stefan Spiller)

Anhand kommunaler und staatlicher Archivquellen (u.a. Patientenakten), in einzelnen Fällen auch privater Überlieferung zeichnet der Band Biographien von zwölf Pfullingerinnen und Pfullingern nach, die im Jahr 1940 Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde wurden.

Die historischen und organisatorischen Grundlagen des Tötungsprogramms an Kranken und Behinderten, das für den südwestdeutschen Raum in Grafeneck, keine 30 km entfernt von Pfullingen, umgesetzt wurde, werden dabei ebenso thematisiert wie die Recherchearbeit und spezifische Quellenprobleme.

Die Publikation versteht sich auch als Beitrag, den Opfern ihre systematisch genommene Identität ein Stück weit zurückzugeben.

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Beitrag 15: Die Pfullinger Hallen und ihr Stifter Louis Laiblin

(Zweite, erweiterte Auflage von dem vergriffenen Heft 3/1982 – Jubiläumsausgabe 100 Jahre Pfullinger Hallen 2007)

Der Band beschäftigt sich mit der Geschichte der Pfullinger Hallen, einem 1907 von dem Pfullinger Mäzen und späteren Ehrenbürger Louis Laiblin seiner Vaterstadt zur „Pflege des Schönen und Edlen“ gestifteten kombinierten Turn- und Festsaalbau. Dieser besticht noch heute durch die formenklare Architektur Theodor Fischers und die bemerkenswerten, von Schülern Adolf Hölzels geschaffenen Wandbilder.

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Beitrag 14: Louis Laiblin, Privatier. Ein schwäbischer Mäzen (Hermann Taigel)

Louis Laiblin (1861-1927), Spross einer Pfullinger Papierfabrikantendynastie, war einer der letzten großen Mäzene zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Ohne eigene Nachkommen, vermachte er seiner Vaterstadt Pfullingen ein reiches Erbe, und bereits zu Lebzeiten machte er ihr zahlreiche Stiftungen, unter denen die Pfullinger Hallen und der Schönbergturm besonders hervorragen und das Andenken an den 1907 zum Ehrenbürger der Stadt Pfullingen ernannten Stifters bis heute wach halten.

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Beitrag 13: Franziskus, Klara und das Pfullinger Kloster

Vorträge anlässlich des 750-jährigen Jubiläums der Ersterwähnung des Klarissenklosters Pfullingen.

Der Geschichtsverein Pfullingen ist 1978 aus dem „Arbeitskreis Klosterkirche“ hervorgegangen, der sich die Erhaltung und kulturelle Nutzung der ehemaligen Klosterkirche zum Ziel gesetzt hatte. Für den Verein war deshalb das 750-jährige Jubiläum der Ersterwähnung des Klarissenklosters zur Hl. Cäcilia in Pfullingen ein herausragendes Ereignis, das 2002 zusammen mit der Stadtverwaltung und einer großen Zahl von Pfullinger Vereinen und Gruppen mit Vorträgen, Konzerten, Ausstellungen etc. begangen wurde.

Nachdem es über 250 Jahre ein bedeutendes geistiges, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum war, ist das Pfullinger Kloster nach der Reformation und dem 30-jährigen Krieg in Vergessenheit geraten. Das Jubiläumsjahr bot die Gelegenheit, dem Klarissenkloster einen angemessenen Platz im Geschichtsbewusstsein der Pfullinger zu verschaffen.

Mit der religiösen, kulturellen und politischen Rolle des Klosters befasste sich eine Vortragsreihe des Geschichtsvereins Pfullingen im September 2002. Diese Vortragstexte in einem Heft der „Beiträge zur Pfullinger Geschichte“ zusammenzufassen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, war ein vielfach geäußerter Wunsch, dem der Geschichtsverein Pfullingen gerne nachgekommen ist. Den Referenten Prof. Dr. Karl Suso Frank, Prof. Dr. Dr. Helmut Feld, Dr. Hermann Ehmer und Dr. Felix Heinzer dankt der Geschichtsverein für die Genehmigung der Veröffentlichung sowie Dr. Hermann Taigel für die Redaktion.

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Beitrag 12: Fremdarbeiter und Kriegsgefangene in Pfullingen (Christoph Reik)

Der Band behandelt das Thema Zwangsarbeiter im Dritten Reich, das spätestens seit dem Aufkommen der Entschädigungsfrage 1998 ins öffentliche Bewusstsein geriet. Im Jahr 1944 kam jede fünfte Arbeitskraft im Deutschen Reich aus dem Ausland, diese Zwangsverpflichtung stellte die größte Arbeiter-Aushebung seit dem Ende der Sklaverei im 19. Jahrhundert dar.

Das vorliegende Werk über Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Pfullingen ist eine der ersten Lokalstudien dieser Art.

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Pfullinger Beiträge Heft 10

Beitrag 10: Pfarrer, Lehrer, Ideologen. Geschichtsschreiber Pfullingens (Hermann Taigel)

Anhand von vier ausgewählten Protagonisten der Pfullinger Lokalgeschichtsschreibung unterzieht der renommierte Pfullinger Historiker Hermann Taigel in diesem Band die Entstehung und den Wandel des Pfullinger Geschichtsbildes einer kritischen Würdigung.

Die beiden Pfarrer Gottfried Maier (1853-1932) und Friedrich Walcher (1872-1957), der Lehrer Wilhelm Ziegler (1887-1957) und der Arzt Wilhelm Kinkelin (1896-1990) und jeweiligen historiografischen Leistungen für Pfullingen werden dabei im Kontext ihrer jeweiligen Zeit und ihrer jeweiligen Gesinnung – letztere beiden waren führende Pfullinger Nationalsozialisten – betrachtet und so wird deutlich, in welcher Weise Zeitumstände, subjektive Interessen und Standortgebundenheit die Darstellungen der Autoren geprägt haben.

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Pfullinger Beiträge Heft 8

Beitrag 8: Mühlen II – Die Pfullinger Wasser-Triebwerke an der Echaz von 1620 bis ins 20. Jahrhundert – 5/8-Kanal (Hermann Schwille)

Von der ersten Besiedlung bis in die Neuzeit hinein war die Echaz der Lebensnerv Pfullingens. Durch die Nutzung der Wasserkraft wurde Pfullingen zu einer Stadt der Mühlen – von der Sägemühle über die Walk-, Papier-, Hanf-, Öl- oder Flachsmühle bis zur Gips-, Pulver- und Schleifmühle. Der Band behandelt die Mühlen am 5/8-Kanal der Pfullinger Echaz.

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Pfullinger Beiträge Heft 7

Beitrag 7: Der Heilige Bischof Wolfgang aus Pfullingen. Zum 1000. Todestag am 31.10.1994

Der Band behandelt anlässlich seines 1000. Todestages Leben und Wirken des wohl bedeutendsten Sohnes Pfullingens, des Heiligen Wolfgang (um 924-994). Nach dem Besuch der Klosterschule Reichenau und der Domschule zu Würzburg trat er in das Kloster Einsiedeln ein und ging später als Missionar nach Ungarn. Als er auf Wunsch des Kaisers Bischof von Regensburg werden sollte, wehrte er sich zunächst mit allen Kräften dagegen, übernahm dieses bedeutende Amt dann aber doch und wurde zu einer der herausragenden historischen Gestalten des 10. Jahrhunderts und schließlich zu einem großen Heiligen der damals noch ungeteilten abendländischen Christenheit.

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Pfullinger Beiträge Heft 6

Beitrag 6: Mühlen I – Die Pfullinger Wasser-Triebwerke an der Echaz von 1620 bis ins 20. Jahrhundert – 3/8-Kanal (Hermann Schwille)

Von der ersten Besiedlung bis in die Neuzeit hinein war die Echaz der Lebensnerv Pfullingens. Durch die Nutzung der Wasserkraft wurde Pfullingen zu einer Stadt der Mühlen – von der Sägemühle über die Walk-, Papier-, Hanf-, Öl- oder Flachsmühle bis zur Gips-, Pulver- und Schleifmühle. Der Band behandelt die Mühlen am 3/8-Kanal der Pfullinger Echaz.

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Pfullinger Beiträge Heft 4

Beitrag 4: Pfullinger Lebensbilder: Julius Simon von Nördlinger. Königlich-Württembergischer Oberfinanzrat

Der als Sohn eines armen Bortenwebers in Pfullingen geborene Julius Simon Nördlinger (1771-1860) machte trotz seiner einfachen Herkunft eine beachtliche Karriere: ohne Schulabschluss eignete er sich als Autodidakt einen Bildungsstand an, der ihm einen Ruf als Professor an die Universität Tübingen einbrachte – den er jedoch ausschlug. Sein Arbeitsfeld wurde stattdessen die königlich-württembergische Finanzverwaltung, in der er bis zum königlichen Oberfinanzrat aufstieg. Außerdem wurde er zum Komtur des Württembergischen Kronordens ernannt, der mit dem persönlichen Adel verbunden war.

Sein „Selbstverfasster Lebenslauf”, zusammengetragen 1854, reicht weit über das familiengeschichtliche Interesse hinaus und vermittelt ein lebendiges Bild der bewegten Jahrzehnte des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, in denen sich die Landkarte Europas grundlegend veränderte und Württemberg zum Königreich wurde.

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Beitrag 3: Beiträge zur Pfullinger Geschichte

Hinweis: Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Kopie!

Am 24. Oktober 1907 wurden die „Pfullinger Hallen“ ihrer Bestimmung übergeben und am 1. Dezember mit einem Beethovenkonzert feierlich eingeweiht. In der Folgezeit ist diese „Ton- und Turnhalle“, wie sie in den Bauplänen des Architekten Theodor Fischer genannt wird, zu einem Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Pfullingen geworden. Das 75 jährige Jubiläum der Hallen, das 1982 Jahr begangen wurde, lud dazu ein, sich an manche festliche Höhepunkte im Leben der Stadt zu erinnern.

Das Heft 3 der „Beiträge zur Pfullinger Geschichte“ ist ausschließlich den „Hallen“ gewidmet. Der erste Aufsatz befasst sich mit der Baugeschichte und der künstlerischen Ausgestaltung; dabei werden auch der Architekt und die von dem Mätzen Louis Laiblin beauftragten Künstler vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Wandgemälde dokumentiert und interpretiert. Den Abschluss bildet eine Würdigung vom Leben und Wirken des Stifters.

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Beitrag 2: Beiträge zur Pfullinger Geschichte

Hinweis: Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Kopie!

Die Pfullinger Frühgeschichte ist in ihren Grundzügen bekannt, nicht zuletzt ein Verdienst der Heimatbücher von Gottfried Maier und Wilhelm Kinkelin. Dennoch fiel auf, dass eine zusammenfassende Darstellung der mit den Pfullinger Alamannenfunden zusammenhängenden Fragen aus heutiger Sicht nicht vorlag. Werner Götz, Verfasser des Beitrags, erschien es daher reizvoll, die bislang gängigen Befunde mit neueren Ergebnissen der Alamannenforschung zu vergleichen und mögliche neue Aspekte aufzuzeigen. Auch die Begebenheiten der Entdeckungsgeschichte alamannischer Gräber auf Pfullinger Markung sind nicht uninteressant, zeigen sie doch, wie immer wieder der Zufall schöne Funde ans Tageslicht bringt. Deutlich wird auch, wie eine mangelnde wissenschaftliche Untersuchung an vielen Fundstellen eine spätere Beurteilung und Einordnung erschwert, ja sogar stellenweise unmöglich macht. In diesem Zusammenhang wird eine Anregung Wilhelm Kinkelins aufgegriffen, „dass sich einmal jemand die Mühe machen sollte, alle auf der jetzigen und der früher noch viel größeren Pfullinger Markung gemachten Bodenfunde aufzuzeichnen und auch kartenmäßig zu verarbeiten“. Vielleicht können diese Karten dazu beitragen, dass bei eventuellen späteren Baumaßnahmen auf dem Gebiet der alten alamannischen Friedhöfe auch darauf geachtet wird, was der Boden an Dokumenten unserer Vergangenheit birgt.

Zu den neueren Methoden, der sich die Archäologie bedient, gehören auch die der Anthropologie und der medizinischen Untersuchung an Skelettfunden. Sie ermöglichen einen Blick auf Aussehen, Alter und Gesundheitszustand der damaligen Bevölkerung. Für viele Leser werden diese Befunde, die hier zum ersten Mal veröffentlicht wurden, neu sein.

Absicht des Aufsatzes ist es schließlich, die bedeutsame Rolle, die Pfullingen als zentraler Ort während der Merowinger Zeit und als eine der ältesten Siedlungen in Schwaben spielte, zu würdigen.

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Beitrag 1: Beiträge zur Pfullinger Geschichte

Hinweis: Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Kopie!

Carl Bames: Ortschronik von Pfullingen seit 1830, Jahrgang 1980

Die Redaktion dieses ersten Bandes übernahm Dr. Hermann Taigel. Carl Bames und sein „Kleines Heft“, so überschreibt Hermann Taigel die Einführung in diesen Beitrag. Ein solches kleines Heft fand sich in den Papieren von Wilhelm Schlegel, Pfullingen, Klosterstraße 1. Er war ein Urenkel des Schwiegervaters von Maes, Jocob Friedrich Schlegel. In diesem Heft fanden sich Gedichte von Bames, der auch als der „Poet“ bekannt war, die „Chronik von Pfullingen“ und „mein Lebenslauf und Familien-Angelegenheiten“ in schöner Handschrift. Die Ortschronik beginnt 1830, nimmt Bezug auf mehrere relevante Ereignisse, die in den Vorjahren geschahen, und endet für den Pfullinger Teil 1846. Bames, in Pfullingen an der Lateinschule als Präzeptor tätig, wechselt 1846 an die Lateinschule (Lyceum) nach Reutlingen. Dort setzt er sine Chronik für Reutlingen fort. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Reutlinger Friedhof unter den Linden.

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